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30 Jahre la strada - Unternehmsgeschichte
In ihrer 30jährigen Firmengeschichte entwickelte sich die la strada Fahrzeugbau GmbH aus dem hessischen Echzell vom Familienbetrieb zum europaweit tätigen Kleinserienhersteller.   „Der gesamte Ausbau zeigt ausgezeichnete Verarbeitungsqualität. (…) Da gibt’s kein Geklapper und Gequietsche. Das sitzt, hält und passt.“ Diese Sätze stammen aus dem ersten Test eines la strada Reisemobils in einer renommierten deutschen Fachzeitschrift aus dem Frühjahr 1987. Der la strada Wohnausbau eines VW T3 zeigte damals schon die Qualität, die bei der hessischen Reisemobilmanufaktur bis heute zum Markenkern wurde: hochwertige Materialien und deren erstklassige Verarbeitung.  Mehr als ein halbes Jahr zuvor, im Sommer 1986, hatten Otto Baumgartner und sein Sohn Joachim die Baumgartner Reisemobile GmbH gegründet. Fünf Jahre Erfahrung als Caravaning-Fachhändler mit dem Verkauf und der Vermietung von Reisemobilen sowie dem Ausbau von Kastenwagen mit vorgefertigten Bausätzen ließen den Plan einer eigenen Reisemobilproduktion reifen. Die ersten Modelle unter dem Markennamen la strada wurden im November 1986 auf der Messe Touristika in Frankfurt ausgestellt und erzielten dort schon die ersten Verkäufe. Das junge Unternehmen wurde so in seinem Weg bestätigt und produzierte im ersten Jahr seines Bestehens mit vier Angestellten schon 20 Fahrzeuge unter dem Namen la strada. Der ungewöhnliche Markenname geht auf die Italien-Begeisterung der Gründer zurück und war nicht immer unproblematisch. Auf Grund des italienischen Namens wurden die Fahrzeuge aus der hessischen Manufaktur von Unwissenden oft mit den Billigangeboten aus dem Süden in einen Topf geworfen. Für die qualitätsbewusste deutsche Reisemobilmanufaktur ein unpassender Vergleich. In der unmittelbaren Erfahrung mit den Produkten der Hessen ließen sich die Kunden jedoch bald von der Qualität Made in Germany überzeugen. Schon viel erlebt Drei der vier Angestellten aus dem Anfangsjahr 1986 arbeiten heute noch bei la strada, darunter auch der heutige Gesellschafter und Produktions-Geschäftsführer Andreas Dalchow. 1986 war er im Werk in Schöneck-Büdesheim als Kfz-Mechaniker mit den automobilen Aspekten der la strada Ausbauten befasst. Anfang der 90er Jahre beschäftigte la strada bereits 25 Mitarbeiter und baute schon rund 200 Fahrzeuge jährlich. Der Konjunktureinbruch 1993 ließ diese Rekordmarke jedoch für lange Jahre wieder außer Sichtweite geraten. 1993 war la strada gerade in das noch heute genutzte Werksgelände in Echzell gezogen und hatte großzügig investiert. Der langjährige Rückgang des Reisemobilabsatzes in Deutschland traf das Unternehmen daher besonders hart. Die erhöhten Produktionskapazitäten von 250 Fahrzeugen pro Jahr galt es zu füllen, und das versuchte la strada mit einer Modelloffensive. Einige Modelle legten den Grundstein für weiteren Erfolg, andere hatten nur eine kurze Lebensdauer. Mit großen Anstrengungen hatte sich das Unternehmen stabilisiert, als das Platzen der New Economy Blase zu einem erneuten Einbruch des deutschen Marktes führte. Kurz nach der Jahrtausendwende war die Insolvenz unvermeidlich. Als Investor stieg Eugen Immler in den Betrieb ein und sicherte so den Fortbestand der Marke. Immler ergänzte damit sein Unternehmensportfolio in der Branche. Als Eigentümer mehrerer Handelsbetriebe, einer deutschlandweiten Reisemobilvermietung und eines deutschen Reisemobilherstellers gehörte er schon vorher zu den großen Unternehmerpersönlichkeiten der Branche.   Mitte der 00er Jahre zeigte sich jedoch, dass die Vorstellungen der Gründerfamilie und die des neuen Eigentümers nicht vereinbar waren, und so verließen die Baumgartners la strada. Mitte des vergangenen Jahrzehnts wurde Marco Lange von Eugen Immler als Geschäftsführer eingesetzt. Er straffte die Modellauswahl und führte die europäische Typgenehmigung ein, die den Grundstein für einen verstärkten Export legte. Die im Jahr 2008 erweiterte und modernisierte Produktionshalle gehört derzeit zu den modernsten Fertigungsanlagen von Kastenwagen-Reisemobilen in Europa. Im Jahr 2011 übernahmen die heutigen Gesellschafter Marco Lange und Andreas Dalchow das Unternehmen im Rahmen eines Management-Buyouts vom Eigentümer Eugen Immler. Unter der Firmierung la strada Fahrzeugbau GmbH verlassen heute rund 325 Reisemobile das 14.000 Quadratmeter große Betriebsgrundstück in Echzell. Rund 45 Mitarbeiter bauen hier zehn unterschiedliche Modelle in den drei Baureihen Avanti, Regent und Nova. Trotz der bewegten Geschichte ist der Großteil der Belegschaft seit vielen Jahren im Unternehmen. Es ist auch die Erfahrung dieses eingespielten Teams, das den hohen Qualitätsanspruch der heutigen la strada Reisemobile sicherstellt.   Dank europäischer Typgenehmigung gemäß der Rahmenrichtlinie 70/156/EWG sind die heute in Echzell gebauten Reisemobile überall in der Europäischen Union zulassungsfähig. Für einen Freizeitfahrzeughersteller dieser Größe eine gleichermaßen fortschrittliche wie ungewöhnliche Leistung, die zur Grundlage eines wachsenden europäischen Händlernetzes wurde. Rund 30 Vertragspartner im europäischen Ausland vertreiben die la strada Reisemobile von Moskau bis zur Bretagne und vom Polarkreis bis zur Provence. 19 weitere Handelspartner betreuen die deutschen Kunden von la strada. Ein Exot im Vertriebsnetz des hessischen Reisemobilherstellers bleibt ein Händler in der Nähe der japanischen Hauptstadt Tokyo.   Noch viel vor Die la strada Fahrzeugbau GmbH ist heute ein konsequent auf kompakte Reisemobile spezialisierter Freizeitfahrzeughersteller. In diesem seit Jahren stark wachsenden Segment definiert la strada seine Marktposition über die hohe Qualität der eingesetzten Materialien und deren hochwertige Verarbeitung. Trotz Serienproduktion werden zahlreiche Verarbeitungsschritte in Handarbeit ausgeführt. Die Qualität jedes einzelnen Fahrzeugs erfüllt nach wie vor den hohen Anspruch einer Manufaktur. la strada versteht sich daher mit allen Reisemobil-Baureihen als Premiumanbieter in seinem Fahrzeugsegment.   In den kommenden Jahren plant la strada einen kontinuierlichen Ausbau seines eu-ropäischen Händlernetzes. Dabei sollen regionale Lücken geschlossen und weitere Länder erschlossen werden. Die klar positionierte Modellpalette wird auf die Neuauflagen der verwendeten Kleintransporter angepasst werden und mittelfristig um neue Modelle ergänzt. Dabei stehen die la strada Werte kompakte Abmessungen, gediegene Materialien und hochwertige Verarbeitung stets im Mittelpunkt des Anforderungskatalogs.  
In ihrer 30jährigen Firmengeschichte entwickelte sich die la strada Fahrzeugbau GmbH aus dem hessischen Echzell vom Familienbetrieb zum europaweit tätigen Kleinserienhersteller.
 
„Der gesamte Ausbau zeigt ausgezeichnete Verarbeitungsqualität. (…) Da gibt’s kein Geklapper und Gequietsche. Das sitzt, hält und passt.“ Diese Sätze stammen aus dem ersten Test eines la strada Reisemobils in einer renommierten deutschen Fachzeitschrift aus dem Frühjahr 1987. Der la strada Wohnausbau eines VW T3 zeigte damals schon die Qualität, die bei der hessischen Reisemobilmanufaktur bis heute zum Markenkern wurde: hochwertige Materialien und deren erstklassige Verarbeitung.  Mehr als ein halbes Jahr zuvor, im Sommer 1986, hatten Otto Baumgartner und sein Sohn Joachim die Baumgartner Reisemobile GmbH gegründet. Fünf Jahre Erfahrung als Caravaning-Fachhändler mit dem Verkauf und der Vermietung von Reisemobilen sowie dem Ausbau von Kastenwagen mit vorgefertigten Bausätzen ließen den Plan einer eigenen Reisemobilproduktion reifen. Die ersten Modelle unter dem Markennamen la strada wurden im November 1986 auf der Messe Touristika in Frankfurt ausgestellt und erzielten dort schon die ersten Verkäufe. Das junge Unternehmen wurde so in seinem Weg bestätigt und produzierte im ersten Jahr seines Bestehens mit vier Angestellten schon 20 Fahrzeuge unter dem Namen la strada. Der ungewöhnliche Markenname geht auf die Italien-Begeisterung der Gründer zurück und war nicht immer unproblematisch. Auf Grund des italienischen Namens wurden die Fahrzeuge aus der hessischen Manufaktur von Unwissenden oft mit den Billigangeboten aus dem Süden in einen Topf geworfen. Für die qualitätsbewusste deutsche Reisemobilmanufaktur ein unpassender Vergleich. In der unmittelbaren Erfahrung mit den Produkten der Hessen ließen sich die Kunden jedoch bald von der Qualität Made in Germany überzeugen.
Schon viel erlebt
Drei der vier Angestellten aus dem Anfangsjahr 1986 arbeiten heute noch bei la strada, darunter auch der heutige Gesellschafter und Produktions-Geschäftsführer Andreas Dalchow. 1986 war er im Werk in Schöneck-Büdesheim als Kfz-Mechaniker mit den automobilen Aspekten der la strada Ausbauten befasst. Anfang der 90er Jahre beschäftigte la strada bereits 25 Mitarbeiter und baute schon rund 200 Fahrzeuge jährlich. Der Konjunktureinbruch 1993 ließ diese Rekordmarke jedoch für lange Jahre wieder außer Sichtweite geraten. 1993 war la strada gerade in das noch heute genutzte Werksgelände in Echzell gezogen und hatte großzügig investiert. Der langjährige Rückgang des Reisemobilabsatzes in Deutschland traf das Unternehmen daher besonders hart. Die erhöhten Produktionskapazitäten von 250 Fahrzeugen pro Jahr galt es zu füllen, und das versuchte la strada mit einer Modelloffensive. Einige Modelle legten den Grundstein für weiteren Erfolg, andere hatten nur eine kurze Lebensdauer. Mit großen Anstrengungen hatte sich das Unternehmen stabilisiert, als das Platzen der New Economy Blase zu einem erneuten Einbruch des deutschen Marktes führte. Kurz nach der Jahrtausendwende war die Insolvenz unvermeidlich. Als Investor stieg Eugen Immler in den Betrieb ein und sicherte so den Fortbestand der Marke. Immler ergänzte damit sein Unternehmensportfolio in der Branche. Als Eigentümer mehrerer Handelsbetriebe, einer deutschlandweiten Reisemobilvermietung und eines deutschen Reisemobilherstellers gehörte er schon vorher zu den großen Unternehmerpersönlichkeiten der Branche.
 
Mitte der 00er Jahre zeigte sich jedoch, dass die Vorstellungen der Gründerfamilie und die des neuen Eigentümers nicht vereinbar waren, und so verließen die Baumgartners la strada. Mitte des vergangenen Jahrzehnts wurde Marco Lange von Eugen Immler als Geschäftsführer eingesetzt. Er straffte die Modellauswahl und führte die europäische Typgenehmigung ein, die den Grundstein für einen verstärkten Export legte. Die im Jahr 2008 erweiterte und modernisierte Produktionshalle gehört derzeit zu den modernsten Fertigungsanlagen von Kastenwagen-Reisemobilen in Europa. Im Jahr 2011 übernahmen die heutigen Gesellschafter Marco Lange und Andreas Dalchow das Unternehmen im Rahmen eines Management-Buyouts vom Eigentümer Eugen Immler. Unter der Firmierung la strada Fahrzeugbau GmbH verlassen heute rund 325 Reisemobile das 14.000 Quadratmeter große Betriebsgrundstück in Echzell. Rund 45 Mitarbeiter bauen hier zehn unterschiedliche Modelle in den drei Baureihen Avanti, Regent und Nova. Trotz der bewegten Geschichte ist der Großteil der Belegschaft seit vielen Jahren im Unternehmen. Es ist auch die Erfahrung dieses eingespielten Teams, das den hohen Qualitätsanspruch der heutigen la strada Reisemobile sicherstellt.
 
Dank europäischer Typgenehmigung gemäß der Rahmenrichtlinie 70/156/EWG sind die heute in Echzell gebauten Reisemobile überall in der Europäischen Union zulassungsfähig. Für einen Freizeitfahrzeughersteller dieser Größe eine gleichermaßen fortschrittliche wie ungewöhnliche Leistung, die zur Grundlage eines wachsenden europäischen Händlernetzes wurde. Rund 30 Vertragspartner im europäischen Ausland vertreiben die la strada Reisemobile von Moskau bis zur Bretagne und vom Polarkreis bis zur Provence. 19 weitere Handelspartner betreuen die deutschen Kunden von la strada. Ein Exot im Vertriebsnetz des hessischen Reisemobilherstellers bleibt ein Händler in der Nähe der japanischen Hauptstadt Tokyo.
 
Noch viel vor
Die la strada Fahrzeugbau GmbH ist heute ein konsequent auf kompakte Reisemobile spezialisierter Freizeitfahrzeughersteller. In diesem seit Jahren stark wachsenden Segment definiert la strada seine Marktposition über die hohe Qualität der eingesetzten Materialien und deren hochwertige Verarbeitung. Trotz Serienproduktion werden zahlreiche Verarbeitungsschritte in Handarbeit ausgeführt. Die Qualität jedes einzelnen Fahrzeugs erfüllt nach wie vor den hohen Anspruch einer Manufaktur. la strada versteht sich daher mit allen Reisemobil-Baureihen als Premiumanbieter in seinem Fahrzeugsegment.
 
In den kommenden Jahren plant la strada einen kontinuierlichen Ausbau seines eu-ropäischen Händlernetzes. Dabei sollen regionale Lücken geschlossen und weitere Länder erschlossen werden. Die klar positionierte Modellpalette wird auf die Neuauflagen der verwendeten Kleintransporter angepasst werden und mittelfristig um neue Modelle ergänzt. Dabei stehen die la strada Werte kompakte Abmessungen, gediegene Materialien und hochwertige Verarbeitung stets im Mittelpunkt des Anforderungskatalogs.

 

30 Jahre la strada - Modellhistorie
In seiner langjährigen Geschichte sammelte la strada Erfahrungen mit nahezu allen gängigen Kleintransportern. Der erste Ausbau erfolgte 1986 auf Basis des Volkswagen T3. Die Erfolgsmodelle hießen HD 60 und HD 85. Sie waren mit einem formschönen Sirius Hochdach aus glasfaserverstärktem Kunststoff, GfK, erhältlich. Von 1986 bis 1990 baute la strada 73 dieser Modelle. Im Jahr 1989 ergänzte la strada die Palette um die Modelle Pronto und Primavera auf Basis des Ford Transit. Bis 1995 verließen 160 Fahrzeuge dieser Baureihe das Werk. Im gleichen Zeitraum verkaufte la strada den Siena und Torino auf Basis des Mercedes MB 100. Diese entwickelten sich zum Bestseller und wurden in einer Stückzahl von 480 ausgeliefert. Auch das heutige Allrad-Engagement von la strada wurde bereits 1989 angedeutet mit dem Sondermodell la strada Dolomiti auf Basis des VW T3 Syncro.   In den 90er Jahren zeigte sich das Unternehmen sehr experimentierfreudig. Auf der Suche nach neuen Modellen und höheren Stückzahlen zur Auslastung des neuen Werks in Echzell startete la strada eine Modelloffensive. So wurden auch weitere Bestseller der Marke geboren. Der Avanti auf Basis des Fiat Ducato etwa ist heute noch das Volumenmodell der hessischen Manufaktur und wird derzeit in sechs Grundriss-Varianten angeboten. Mit dem Modellwechsel bei Mercedes verschwanden die MB 100-Modelle auch aus dem la strada Portfolio. Ersetzt wurden sie durch V3, V4 und Carat auf dem kurzen Radstand des Mercedes Sprinter und durch V6, V6E und Regent auf dem langen Radstand des Sprinter. Der Name Regent bleibt bis heute das Synonym für die Sprinter Modelle von la strada. Aber auch ungewöhnliche Wege wurden beschritten: Gebrauchte MB 208 wurden 1994 überholt und zum Modell la strada Magellan ausgebaut. Damit konnte ein Preis von 42.800 DM angeboten werden, rund 15.000 DM unter dem damals günstigsten Mercedes Neufahrzeug von la strada. Es folgten Modelle auf Citroën Berlingo, Ford Transit, Renault Master und Mercedes Vito, die ebenfalls recht erfolgreich im Markt waren. Eher Exoten blieben die Modelle la strada Due auf Basis des LDV Convoy, von dem 1997 gerade einmal 8 Stück gebaut wurden, ebenso wie das la strada Kia Mobil auf Basis des Kia Pregio, das in den Jahren 1999 und 2000 immerhin 91 Käufer fand. In den 90er Jahren hielten zudem die Nasszellen auch in die Kastenwagen-Reisemobile von la strada Einzug. Erstmals in den MB 100-Modellen 1990 vorgestellt erhielt auch das Modell Avanti L von 1996 eine Dusche, Kassettentoilette und  Waschbecken. Dieses Komfortmerkmal hat sich durchgesetzt und heute gibt es kein la strada Reisemobil mehr ohne Bad.   Eine Zäsur in der la strada Historie war die Einführung des la strada Nova im Jahr 2000. la strada verließ damit zum ersten Mal das Terrain der klassischen Kastenwagen-Reisemobile. Zugleich legte der Nova das Fundament für die erneute Ausrichtung auf das Premiumsegment, die sich heute konsequent durch alle Baureihen zieht. Bei dem edelsten Vertreter der la strada Modellpalette handelt es sich um ein Monocoque-Reisemobil. Hier wird ein komplett neuer Wohnaufbau auf das Leiterrahmen-Chassis des Mercedes Sprinter gesetzt. Anders als bei konventionellen Teilintegrierten bestehen die Außenwände des la strada Nova jedoch nicht aus drei Wänden, einem Boden und einem Dach, die miteinander verbunden werden. Der Wohnaufbau des la strada Nova ist aus einem Guss aus glasfaserverstärktem Kunststoff gefertigt. Klappen, Türen und Fenster werden in die vorgesehenen Aussparungen eingesetzt. Gute Isolierung, hohe Robustheit und Langlebigkeit sind das Ergebnis. Mit dieser aufwändigen Bauweise ist der la strada Nova noch heute ein Solitär in der deutschen Reisemobillandschaft. Die 00er Jahre brachten durch den Eigentümer und Geschäftsführerwechsel auch eine neue Modellpolitik. Die Vielfalt wurde reduziert zu Gunsten der gefragten Modelle mit hohem Qualitätsanspruch. Die Baureihen Avanti auf Fiat Ducato sowie Regent und Nova auf Mercedes Benz wurden bis 2011 noch ergänzt durch die Modelle Trento auf Ford Transit und Fano auf Renault Master.   Mit dem Modellwechsel bei Ford und Renault fielen die Baureihen Trento und Fano 2011 aus dem Programm. Zehn unterschiedliche Modelle in den drei Baureihen Avanti, Regent und Nova haben la strada in den vergangenen fünf Jahren einen Produktionszuwachs auf 325 Fahrzeuge im Jahr beschert.
In seiner langjährigen Geschichte sammelte la strada Erfahrungen mit nahezu allen gängigen Kleintransportern. Der erste Ausbau erfolgte 1986 auf Basis des Volkswagen T3. Die Erfolgsmodelle hießen HD 60 und HD 85. Sie waren mit einem formschönen Sirius Hochdach aus glasfaserverstärktem Kunststoff, GfK, erhältlich. Von 1986 bis 1990 baute la strada 73 dieser Modelle. Im Jahr 1989 ergänzte la strada die Palette um die Modelle Pronto und Primavera auf Basis des Ford Transit. Bis 1995 verließen 160 Fahrzeuge dieser Baureihe das Werk. Im gleichen Zeitraum verkaufte la strada den Siena und Torino auf Basis des Mercedes MB 100. Diese entwickelten sich zum Bestseller und wurden in einer Stückzahl von 480 ausgeliefert. Auch das heutige Allrad-Engagement von la strada wurde bereits 1989 angedeutet mit dem Sondermodell la strada Dolomiti auf Basis des VW T3 Syncro.
 
In den 90er Jahren zeigte sich das Unternehmen sehr experimentierfreudig. Auf der Suche nach neuen Modellen und höheren Stückzahlen zur Auslastung des neuen Werks in Echzell startete la strada eine Modelloffensive. So wurden auch weitere Bestseller der Marke geboren. Der Avanti auf Basis des Fiat Ducato etwa ist heute noch das Volumenmodell der hessischen Manufaktur und wird derzeit in sechs Grundriss-Varianten angeboten. Mit dem Modellwechsel bei Mercedes verschwanden die MB 100-Modelle auch aus dem la strada Portfolio. Ersetzt wurden sie durch V3, V4 und Carat auf dem kurzen Radstand des Mercedes Sprinter und durch V6, V6E und Regent auf dem langen Radstand des Sprinter. Der Name Regent bleibt bis heute das Synonym für die Sprinter Modelle von la strada.
Aber auch ungewöhnliche Wege wurden beschritten: Gebrauchte MB 208 wurden 1994 überholt und zum Modell la strada Magellan ausgebaut. Damit konnte ein Preis von 42.800 DM angeboten werden, rund 15.000 DM unter dem damals günstigsten Mercedes Neufahrzeug von la strada. Es folgten Modelle auf Citroën Berlingo, Ford Transit, Renault Master und Mercedes Vito, die ebenfalls recht erfolgreich im Markt waren. Eher Exoten blieben die Modelle la strada Due auf Basis des LDV Convoy, von dem 1997 gerade einmal 8 Stück gebaut wurden, ebenso wie das la strada Kia Mobil auf Basis des Kia Pregio, das in den Jahren 1999 und 2000 immerhin 91 Käufer fand. In den 90er Jahren hielten zudem die Nasszellen auch in die Kastenwagen-Reisemobile von la strada Einzug. Erstmals in den MB 100-Modellen 1990 vorgestellt erhielt auch das Modell Avanti L von 1996 eine Dusche, Kassettentoilette und  Waschbecken. Dieses Komfortmerkmal hat sich durchgesetzt und heute gibt es kein la strada Reisemobil mehr ohne Bad.
 
Eine Zäsur in der la strada Historie war die Einführung des la strada Nova im Jahr 2000. la strada verließ damit zum ersten Mal das Terrain der klassischen Kastenwagen-Reisemobile. Zugleich legte der Nova das Fundament für die erneute Ausrichtung auf das Premiumsegment, die sich heute konsequent durch alle Baureihen zieht. Bei dem edelsten Vertreter der la strada Modellpalette handelt es sich um ein Monocoque-Reisemobil. Hier wird ein komplett neuer Wohnaufbau auf das Leiterrahmen-Chassis des Mercedes Sprinter gesetzt. Anders als bei konventionellen Teilintegrierten bestehen die Außenwände des la strada Nova jedoch nicht aus drei Wänden, einem Boden und einem Dach, die miteinander verbunden werden. Der Wohnaufbau des la strada Nova ist aus einem Guss aus glasfaserverstärktem Kunststoff gefertigt. Klappen, Türen und Fenster werden in die vorgesehenen Aussparungen eingesetzt. Gute Isolierung, hohe Robustheit und Langlebigkeit sind das Ergebnis. Mit dieser aufwändigen Bauweise ist der la strada Nova noch heute ein Solitär in der deutschen Reisemobillandschaft. Die 00er Jahre brachten durch den Eigentümer und Geschäftsführerwechsel auch eine neue Modellpolitik. Die Vielfalt wurde reduziert zu Gunsten der gefragten Modelle mit hohem Qualitätsanspruch. Die Baureihen Avanti auf Fiat Ducato sowie Regent und Nova auf Mercedes Benz wurden bis 2011 noch ergänzt durch die Modelle Trento auf Ford Transit und Fano auf Renault Master.
 
Mit dem Modellwechsel bei Ford und Renault fielen die Baureihen Trento und Fano 2011 aus dem Programm. Zehn unterschiedliche Modelle in den drei Baureihen Avanti, Regent und Nova haben la strada in den vergangenen fünf Jahren einen Produktionszuwachs auf 325 Fahrzeuge im Jahr beschert.

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